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Anforderungen an Fachwirt Weiterbildung

Vor der Wahl der zukünftigen Weiterbildung prüft man seine individuellen Anforderungen. Wieviel Zeit kann ich investieren? Kann ich mir diese Weiterbildung leisten und brauche ich finanzielle Hilfe? Welcher Lerntyp bin ich und kann mir ein Dozent wirklich helfen? Dazu mehr in diesem Beitrag.

Meine Anforderungen bin ich im Rahmen meiner Recherchen zum IHK Fachwirt gezielt durchgegangen. Dieses Vorgehen empfiehlt sich für jeden, der diesen Weg gehen will. Bedürfnisse, Möglichkeiten und persönliche Situation jedes Einzelnen sind komplett unterschiedlich. Auch die eigene Familie und nahestehende Personen spielen eine große Rolle.

1. Zeitliche Anforderung

Ich bin hoch motiviert und zeitlich leicht eingeschränkt. Hinzu kommt das Familienleben und meine privaten Verpflichtungen. Ich will mir meine Lernzeiten und Studien-Etappen frei einteilen. Dazu werde ich neue aktive Zeiten in meiner Tagesplanung schaffen. Bestehende wichtige und fest verplante Blöcke meines Alltags will ich ungern austauschen. Zusätzliche Fahrzeiten will ich ebenfalls vermeiden. Bereits vor #COVID-19 dauerte mein täglicher Arbeitsweg insgesamt 1,5 Stunden. Ich plane einen Teil dieser wöchentlichen Transferzeiten in Lernzeit umzuwandeln.

2. Finanzielle Anforderung

Ich bin davon überzeugt, dass sich die Weiterbildung zum IHK Fachwirt monetär für mich lohnt. Bei den finanziellen Mitteln bin ich daher flexibel. Sämtliche bisher gefundenen Weiterbildungsarten liegen im finanziellen Rahmen und können getragen werden. Im Durchschnitt kosten extern durchgeführte Weiterbildungen ca. 200€ im Monat.

3. Wahl der Bildungsart

Durch die Ausbildereignung und einige Zertifizierungen weiß ich, dass sich Klassen ähnliche Lehrveranstaltungen nur selten für mich eignen. Dieses System möchte ich aus zwei Gründen vermeiden:

  1. Erwachsene Teilnehmer mit geringer Motivation tendieren dazu den Kurs zu verlangsamen und dann verlagert sich alles auf das Selbststudium.
  2. Das Skript ist total überfüllt und wirklich Wichtiges ergibt sich nur aus der detaillierten Mitschrift der Dozentenerklärungen.

4. Termine

Hier will ich zwei Bereiche unterscheiden: den Studienbeginn und erforderliche Anwesenheiten.

Die freie Wahl des Studienbeginns ist mir sehr wichtig. Praktisch will ich schon in den kommenden zwei Wochen starten. Wie wir alle aktuell erleben, kann sich das öffentliche Leben in kurzer Zeit verändern. Darauf soll auch meine Weiterbildung reagieren. Wenn es während des Studiums zu Verschiebungen der Prioritäten kommt, will ich keine extra Lernrunden einlegen.

Präsenz vor Ort will ich auf ein Minimum reduzieren. Sollte es Bildungsveranstaltungen geben, dann mit einem Online-Zugriff 24h und 7 Tage die Woche. Überregionale Veranstaltungen mit Reisezeiten und eigener Unterkunft will ich ganz meiden.

5. Lernmittel

Bei den Lernmitteln bevorzuge ich einen Mix aus Altem und Neuem. Besonders Fachliteratur mag ich gern in gebundener Form. Das Markieren und die Verwendung von Klebezetteln helfen meinem Gedächtnis sehr. Elektronische Texte haben bei mir meist einen temporären Stellenwert.

Ich bin mir sicher, dass ich eh alles noch mal für mich aufbereiten werde. Darum ist es egal, ob ich mit fertigen Skripten oder Fachbüchern lerne. Parallel werde ich noch Lernkarten und Audioaufnahmen verwenden. Audioaufnahmen kann man gut zur Wiederholung beim Arbeitsweg mit dem Fahrrad nutzen.

Fazit

Macht euch bitte vor der Wahl der Weiterbildung intensiv Gedanken zu euren Anforderungen. Sprecht mit den Personen in eurem Umfeld. Schaut im Netz und in Foren. Seht die Anforderungen als spätere Abnahmekriterien und Ziele für Eure spätere Auswahl. Ziele definiert man am besten nach der SMART-Methode:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Lese meine Meinung zum Selbststudium.

Bildquelle: Pixabay

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